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  • Dirk Barkowski

10.000,- € in die Schublade!


Bildrechte: Istockphoto


Aktuell häufen sich wieder die unterschiedlichsten Vorstellungen der Parteien zum Thema „bauen und wohnen“ in unseren Ortsteilen. Eigentlich sollte doch aber alles klar sein, wir haben doch dafür extra 2019 eine „Studie“ erstellen lassen!?


„Bad Münder muss gemäßigt wachsen“ so laut NDZ die Aussage von Swen Fischer (SPD-Ratsmitglied und gleichzeitig Geschäftsführer der Kreissiedlungsgesellschaft) in der letzten Ratssitzung am 01.07.2021. „Wir haben schon seit Jahren mehr Baugebiete in der Kernstadt und den Ortsteilen gefordert“ so Hans-Ulrich Siegmund (CDU-Ratsmitglied und Aufsichtsratsmitglied der Kreissiedlungsgesellschaft) in derselben Sitzung.


Wir erinnern uns:


Im Jahr 2019 wurden 10.000,- € für eine „Wohnbaustudie“ für die externe Beratungsgesellschaft GEWOS ausgegeben. In der Kernaussage bestätigte die Studie die damaligen Planungen der Kreissiedlungsgesellschaft (kleine, barrierearme Wohnungen auf dem Gelände der alten Grundschule Kellerstraße). Nach einer Präsentation durch die Beratungsfirma ist auch diese Studie aber scheinbar wieder in der Schublade verschwunden. Über 2 Jahre später stelle ich mir die Frage, wofür genau brauchte die Stadt - oder gar die Kreissiedlungsgesellschaft - diese Studie? Hätte man die 10.000,- € auch sinnvoller ausgeben können und warum diskutieren wir jetzt wieder, ist die Studie nichts wert?

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