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  • Dirk Barkowski

Jugendparlament ab 2022?



Guter Ansatz, aber wir sollten realistisch sein! Nachdem ich selbst das Thema „Jugend“ bereits 2019 deutlich in den Fokus gerückt habe, freue ich mich, dass jetzt auch SPD und CDU zu den bevorstehenden Wahlen erste Planungen und Vorstellungen präsentieren, wie wir zukünftig die Jugend mehr einbinden wollen.


Nachdem jahrzehntelang von allen Bürgermeister/innen, den Parteien und dem Rat hier wenig getan wurde, „überschlagen“ sich aus meiner Sicht aktuell die Wünsche ein wenig. Für eine Einrichtung eines Jugendparlaments ab dem 01. Januar 2022 brauche ich auch junge Menschen mit unterschiedlichsten Interessen und Hintergründen. Die Grünen haben nach meinem Kenntnisstand in Bad Münder insgesamt nur ca. 10 Mitglieder ohne junge Leute, die CDU hat mehr Mitglieder aber keine erkennbare Jugend und die SPD mit den Jusos ca. 5 aktivere Mitglieder. Das reicht aus meiner Sicht nicht für ein Jugendparlament ab 2022 aus, dass eine große Schicht von Interessen der jungen Leute aus allen unseren Ortsteilen vertritt.


Daher ist aus meiner Sicht ein jährliches „Planspiel“ wie PimpyourTown in Kooperation mit den Schulen der absolut richtige Weg, um junge Menschen zu interessieren, zu motivieren und vielleicht hieraus in den nächsten Jahren ein Jugendparlament zu formen. Ich als zukünftiger Bürgermeister würde mich freuen, wenn es der Stadt ab 2022 gelingt, ein jährliches temporäres Planspiel (PimpyourTown) umzusetzen und damit regelmäßig junge Leute mit ihren Wünschen und Vorstellungen ins Rathaus zu holen. Aus meinen zahlreichen Gesprächen mit unseren Jugendlichen im Jahr 2019 denke ich, dass das der bessere Weg ist. Damit hätten wir schon deutlich mehr erreicht als in den vergangenen Jahrzehnten.


Hier sollten alle realistisch bleiben und sich umsetzbare Ziele setzen.

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