Olaf Lies zu Gast in Bad Münder!
- Dirk Barkowski
- vor 9 Stunden
- 1 Min. Lesezeit

Gestern Abend war Bad Münder Gastgeber der Podiumsdiskussion „Industriearbeitsplätze im Weserbergland – Perspektiven, Verantwortung, politische Handlungsoptionen“.

Als Bürgermeister durfte ich neben Olaf Lies, Niedersächsischem Ministerpräsidenten, die weiteren Podiumsgäste sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Martin-Schmidt-Konzertsaal begrüßen.

Vertreterinnen und Vertreter aus Landespolitik, Gewerkschaft und Unternehmen diskutierten offen über die Zukunft unseres Industriestandortes. Dabei wurde klar: Industriearbeitsplätze sind für das Weserbergland weit mehr als wirtschaftliche Kennzahlen. Sie stehen für gute Arbeit, Ausbildung, regionale Wertschöpfung und die Perspektive vieler Familien.
Aus den Unternehmen kamen zugleich deutliche Signale: Hohe Energiepreise und zunehmende Bürokratie gefährden die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren und vor allem wettbewerbsfähige Energiekosten. Politik muss hier reagieren, damit Investitionen, Innovationen und gute Industriearbeitsplätze in unserer Region erhalten bleiben.
An der Runde nahmen neben Ministerpräsident Olaf Lies Francesco Grioli, Geschäftsführender Hauptvorstand der IG BCE, Michael Bornheim, Geschäftsführer der Ardagh Group Germany, Klaus Peter Glöckner, Geschäftsführer der Aerzener Maschinenfabrik, sowie Felix Brandenburg, Government Affairs Manager Industrie, teil. Rund 160 Gäste folgten der Diskussionsrunde.
Ein besonderer Dank gilt der IG BCE-Ortsgruppe Bad Münder, die mit Stefan Rüter und seinem Team als Gastgeberin diese Veranstaltung organisiert und einen wertvollen Rahmen für den Austausch zwischen Politik, Gewerkschaft, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern geschaffen hat.

Mein Dank gilt außerdem Claudio Griese, der stellvertretend für die uns Bürgermeister im Landkreis Hameln-Pyrmont gesprochen und die kommunale Perspektive in die Diskussion eingebracht hat. Ebenso danke ich allen Podiumsgästen, dem Moderator sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für die engagierte und konstruktive Diskussion.
Bad Münder setzt sich weiter dafür ein, dass das Weserbergland ein starker Standort für Industrie, Arbeit, Ausbildung und Innovation bleibt.
